Provisionsabrechnung : Einstellungen : Beförderungskriterien
  
Beförderungskriterien
Karriereaussichten motivieren Mitarbeiter. Leistungsanreiz entsteht durch die Aussicht auf höhere Provision sowie auf Führungsaufgaben. Die Beförderungskriterien machen aus dem Provisionssystem ein Anreizsystem. Sie können die Leistungsbereitschaft der Provisionsempfänger über die Karriereaussichten steuern. Die Beförderungskriterien bilden die Grundlage für die Prüfung, ob ein Vertriebspartner die Bedingungen zur Beförderung erfüllt.
 
Sie können die Beförderungskriterien für jeden Vertriebskanal getrennt definieren
Sie können für jeden Hierarchieknoten / Vertragsvereinbarung die Beförderungskriterien definieren
Sie können die Vertriebsaktivitäten und Anbau neuer Mitarbeiter steuern:
Sie schaffen Leistungsanreiz, indem Sie die Karriereaussichten klar definieren
Sie steuern die Leistung über die Umsatzkriterien für die Beförderung
Sie können Provisionseinheiten von Karriereeinheiten in der Produktdefinition unterscheiden
Sie können die Mitarbeiterführung steuern, wenn die Umsätze der Hierarchie für die Beförderung ausschlaggebend ist
Sie können den Anbau neuer Mitarbeiter steuern, wenn der Anteil des Umsatzes der Hierarchie für die Beförderung ausschlaggebend ist
Sie können Regelungen bei Stufengleichheit festsetzen
 
Sie können je nach Unternehmensphilosphie, Führungsstil und Zielen unterscheiden, welcher Umsatz bei der Beförderung in welchem Zeitraum entscheidend ist. Über die Zusammensetzung des Umsatzes aus Eigenumsatz und Umsatz der Hierarchie steuern Sie Eigenproduktion, Mitarbeiteranbau und Mitarbeiterführung.

Zusammensetzung des Umsatzes als Beförderungskriterium:
Nur Eigenumsatz
Nur der Umsatz, den der Provisionsempfänger selbst vermittelt ist, für die Beförderung entscheidend, d.h. Einheiten aus seinem Eigenumsatz. Wenn nur der Eigenumsatz entscheidend ist, konzentriert sich der Mitarbeiter auf seinen eigenen Umsatz. Für Starter kann diese Regel festgesetzt werden, damit sich diese Vermittler erst nur auf den Verkauf konzentrieren. Siehe “Nur Eigenumsatz”.
Nur Hierarchieumsatz
Nur der Umsatz, den die Hierarchie unter dem Provisionsempfänger vermittelt, ist für die Beförderung entscheidend d.h. Einheiten aus Umsatz der unterstellten Provisionsempfänger. Mit dieser Einstellung der Beförderungskriterien fördern Sie die Führung, Betreuung und Gewinnung von Mitarbeitern. Der Provisionsempfänger wird zur Führungstätigkeit motiviert, sein Eigenumsatz ist nicht mehr entscheidend für die Beförderung.

Für die Beförderung können Sie den gewünschten Zeitraum, in dem dieser Hierarchieumsatz zu erreichen ist, festlegen.

Sie können den Anteil jeder unterstellten Gruppe am Gesamtumsatz festlegen. So steuern Sie die Anzahl der unterstellten Mitarbeiter. Je kleiner der Anteil ist, umso mehr Mitarbeiter muss die Führungskraft aufbauen, um diese Beförderung zu erhalten.

Beispiel

Sie geben als Anteil 50% ein: Egal wie viel Produktion ein unterstellte Mitarbeiter liefert, es werden nur 50 % am Gesamtumsatz für die Beförderung gewertet. Für die Beförderung sind mindestens 2 unterstellte Mitarbeiter, notwendig. Siehe “Nur Hierarchieumsatz”.
nur Gesamtumsatz
Nur der Gesamtumsatz, den der Provisionsempfänger und seine Hierarchie insgesamt vermitteln, ist für die Beförderung entscheidend. Siehe “Nur Gesamtumsatz”.
Eigen- und Hierarchieumsatz:
Wenn Sie nach Eigen- und Hierarchieumsatz befördern, sind die Bedingungen festzulegen,
für Stufengleichheit, wenn der unterstellte Mitarbeiter, die Stufe seiner Führungskraft erreicht
für Überholen einer Führungskraft, wenn ein geworbener Mitarbeiter seine Führungskraft überholt, d.h. die Vorgaben für die Beförderung schneller erfüllt

Fall 1
Eine Führungskraft kann Mitarbeiter gewinnen und gut führen. Diese Tätigkeiten sind zeitintensiv und der Eigenumsatz kann dadurch sinken.
Das Unternehmen möchte, dass der Eigenumsatz nicht vernachlässigt wird - Eigen- und Hierarchieumsatz zählt gleichwertig
Das Unternehmen möchte, dass dieser Mitarbeiter sich auf Führungstätigkeiten konzentriert - Hierarchieumsatz wird verstärkt gezählt.
 
Fall2
Eine Führungskraft betreut einen Mitarbeiter, der sich sehr gut entwickelt und bald mehr Umsatz als die Führungskraft liefert.
Das Unternehmen möchte, dass der Mitarbeiter die Führungskraft überholen kann: Sie legen den Anteil fest, den eine einzelne unterstellte Gruppe vom Gesamtumsatz ausmachen darf
 
Über den prozentualen Anteil, den eine Hierarchie am Gesamtumsatz hat, können Sie steuern, wieviele direkte untergeordnete Mitarbeiter eine Führungskraft für die Beförderung braucht Siehe “Dialogbeschreibungen”.
 
Zeitraum des gelieferten Umsatzes
Sie können einmal erreichte Stufen zurücksetzen, falls der Provisionsempfänger die notwendige Umsatzvorgaben in den Folgemonaten nicht liefert.
Sie können den Zeitraum der Beurteilung für die Beförderung an den Turnus Ihrer Beförderungen anpassen:
monatlich
vierteljährlich
halbjährlich- nach Kalender Halbjahr
jährlich
additiv: Umsatz wird immer addiert und nicht mehr gelöscht - das bedeutet: ein Provisionsempfänger behält eine einmal erreichte Stufe, unabhängig von seiner weiteren Entwicklung und der Entwicklung seiner Hierarchie
persönliches Halbjahr: letzten 6 Monate seit persönlichem Eintritt
rollierendes Halbjahr: letzte 6 Monate im Gesamtjahr